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Berichte

Hier finden Sie Artikel, die über uns in verschiedenen Publikationen erschienen sind.

Erfolgreiche Saxophon-Wochen bei Helga und Nicole Kreul inTübingen

Kreul

26.01.2010 - Im Oktober und November wurde im Musikhaus Kreul das Saxophon zum Schwerpunkt-Instrument erklärt. Zahlreiche Veranstaltungen rund um dieses Instrument prägten die Wochen im Musikhaus. Vom Schnupperkurs für Anfänger mit Dieter Kraus vom Saxophon-Quintett „der 5. Mann“ bis zum Improvisationskurs mit Dirko Juchem, Selmer- und Vandoren-Tage mit Produktspezialisten aus diesen Häusern, die den Spielern in Einzelberatungen Tipps für Mundstück und Blatt und Ratschläge für gutes Üben mit auf den Weg gaben. Ergänzend gab es Pflegeworkshops. Die Teilnehmer wurden in einem Film in die Herstellung der Instrumente eingeweiht, anschließend präsentierten Helga und Nicole Kreul die neuesten Pflegemittel und demonstrierten deren fachgerechte Anwendung. Instrumentenbaumeister Günter Krahl überprüfte die Instrumente der Teilnehmer und führte kleinere Reparaturen direkt vor Ort durch. Alle Besucher konnten in einem Gewinnspiel ein Personal Coaching mit Dieter Kraus oder Klaus Pfister vom New Art Saxophon Quartett gewinnen. Die acht ausgelosten Spieler haben ihre ganz persönliche Unterrichtsstunde am 7. November 2009 im Musikhaus Kreul eingelöst.
Begeisterte Teilnehmer in allen Kursen baten um eine Wiederholung im neuen Jahr.

In einem anderen Projekt unterstützt das Musikhaus Kreul Vereine in der Ausbildungsarbeit. Zwei Dozenten der JAY-Workshop Academy gaben bei der Stadtkapelle Trochtelfingen und beim Musikverein Unterjettingen Unterricht für Saxophon, Klarinette und Querflöte. Die Profi-Musiker stehen weltweit auf der Bühne und wollen mit den Workshops den Orchestern die Möglichkeit geben zu üben wie die Profis. Sie vermitteln Anregungen, wie Atmung, Intonation und Technik verbessert werden können, stellen Spezialeffekte wie Flatterzunge und Glissando vor und zeigen den Weg, wie man solche Effekte beherrschen lernt. Udo Bertsch vom MV Unterjettingen: „Der Workshop bringt neue Impulse, verhilft aber auch unseren Lehrern zu mehr Glaubwürdigkeit.“ Bernd Hummel von der Stadtkapelle Trochtelfingen dankt allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung am Workshop und lobt die Arbeit des Dozenten Alexander von Hagke, der es mit seiner sympathischen und zugleich äußerst kompetenten Art trefflich verstand, auf die teilweise sehr unterschiedlichen Ansprüche und Fragen der Workshop-TeilnehmerInnen unterschiedlichen Alters und Leistungsvermögens einzugehen.

Der Wunsch für weitere Projekte mit den JAY-Dozenten im neuen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Musikhaus Kreul in Tübingen wird ernsthaft diskutiert.




AZUMI Flötentag

Kreul

05.11.2008 - Der Name “Kreul“ in Tübingen ist verwachsen mit Holzblasinstrumenten!-
Helga Kreul, Tochter Nicole sowie Günter Krahl, als neuer Werkstattmeister,setzen diese Tradition des Musikhauses auf hohem Niveau fort. “Kreul“ steht für erstklassigen Instrumentenhandel und für eine hervorragende Reparaturwerkstatt.

So “trudeln“ an einem ganz gewöhnlichen Mittwochmorgen nicht nur Kunden aus der alten, romantischen Universitätsstadt Tübingen in den Geschäftsräumen der Konrad-Adenauer-Str. 11 ein, sondern auch viele Interessenten aus anderen Städten Süddeutschlands.
So geschehen beim AZUMI Aktionstag, der am 29.10.08 in der Zeit von 10:00 - 18:00 Uhr im Hause Kreul statt fand. Eltern, Pädagogen und Flötenschülerinnen aus Nah und Fern nahmen die Einladung gerne an, ihr Instrument vom Meister kostenlos überprüfen zu lassen und sich ausgiebig über die AZUMI Querflötenmodelle zu informieren.
Für alle Interessenten hat sich der Besuch gelohnt, denn neben dem kostenlosen Service des Hauses überraschte Albrecht Rabung vom AZUMI-Vertrieb die Besucher mit attraktiven Gastgeschenken in Form von CDs, T-Shirts u. v .m.

Neben hochwertigen, namhaften Profiflöten - wie z. B. ALTUS - finden die Musikinteressenten im Hause Kreul auch alle bewährten Marken aus dem "Non-Professional"-Bereich. "Kreul Tübingen" ist einer unserer autorisierten "AZUMI Testcenter", der ständig mindestens 10 AZUMI Querflöten zum ausgiebigen Test bereit hält. "Das Erlernen eines Musikinstrumentes soll auch in angespannten Zeiten möglich und erschwinglich bleiben!", sagt Helga Kreul ".... und bei AZUMI ist das eigentlich easy!"




Mieten statt Kaufen macht Sinn

Zeitschrift für Musikschule, Studium und Berufspraxis

05.06.2005 - Bei Joachim Kreul in Tübingen kann das Instrument auch ohne großes Budget finanziert werden. In der Universitätsstadt Tübingen gibt es ein kleines, aber feines Fachgeschäft, das sich auf den Handel und Service rund um Holz- und Blechblasinstrumente spezialisiert hat. Oboen, Fagotte, Klarinetten, Saxofone und Querflöten – die Adresse zieht Kunden aus der Region, aus dem Land und aus ganz Deutschland an. Auch schauen nicht nur Musikschüler herein, sondern genauso die Lehrerinnen und Lehrer von Musikschulen, Musikvereinen sowie Profimusiker. Der Grund: Hinter dem Fachgeschäft verbirgt sich ein ehemaliger Weltmarktführer im Holzblasinstrumentenbau. So gilt der Name Kreul in der Szene auch heute noch als einschlägiger Markenname im Oboen- und Klarinettenbau.

Mittlerweile haben sich der Holzblasinstrumentenmachermeister Joachim Kreul und seine Frau Helga Kreul ganz auf den Fachhandel spezialisiert. Und seit geraumer Zeit machen sie mit der Idee des Mietinstruments auf sich aufmerksam: Eine Art Leasing ermöglicht es, auf nageneuen, hochwertigen Instrumenten zu spielen, ohne dass gleich ein ganzer Sack voll Geld berappt werden müsste. Und die Miete kann auch als Mietkauf realisiert werden. Landauf, landab wetzen Stadträte und Verwaltungen den Rotstift, um ihn zuallererst bei der Kultur anzusetzen. Viele Musikschulen geraten in bedrohliche Schieflage – mit ernüchternden Folgeerscheinungen. Weil keine Mittel für teure Neuanschaffungen zur Verfügung stehen, wird vielerorts mit überalteten Instrumentensätzen gearbeitet. „Junge Schülerinnen und Erstspieler bekommen heute oft Musikinstrumente in die Hand gedrückt, die ihnen das Spielen nur verleiden und vergraulen können“, betont Helga Kreul. Was für die öffentliche Hand gilt, kann genauso für den Privathaushalt festgestellt werden: Die Haushaltskassen sind oft leer und die Bereitschaft, überhaupt in den Instrumentalunterricht zu investieren, nimmt merklich ab. Keine Frage: Wer dem Nachwuchs einen ordentlichen Unterricht auf einem brauchbaren Instrument angedeihen lassen will, braucht zunächst eines: Geld – und nicht zu knapp. Sorgfältig gearbeitete Instrumente sind Wertobjekte und auch den Instrumentalunterricht selbst muss man sich erst einmal leisten können. So ist für viele das Thema schon beendet, noch ehe es eigentlich begonnen hat.

Um einem Kulturgutverlust aus Finanznotständen entgegenzuwirken, haben die Kreuls in Tübingen eine Geschäftsidee entwickelt, die unter dem Motto stehen könnte: „Mieten statt Kaufen macht Sinn“. Damit rennen die Tübinger nicht nur bei HobbymusikerInnen und Eltern, sondern auch bei Musikvereinen, Musikschulen und Profis offene Türen ein.

Mit der Geschäftsidee der Instrumentenmiete haben Joachim und Helga Kreul zunächst AnfängerInnen im Blick. Denn in der Regel können die Eltern ja nicht wissen, ob das gewählte Instrument für Ihre Schützlinge tatsächlich das richtige ist, bei dem sie ein für allemal bleiben werden. Eine kostspielige Anschaffung kann da um so schneller in den buchstäblichen Sand gesetzt sein. Um dem vorzubeugen, bieten die Kreuls zu ansehnlichen Konditionen einen kompletten Mietservice, der die Versicherung des Instruments auch bei allen selbst verschuldeten Schäden mit einschließt. In jedem Fall wesentlich dabei: Es werden ausschließlich neue, ungespielte Instrumente erster Güte vermietet. Die Mindestlaufzeit eines Mietvertrages beträgt in der Regele sechs Monate. Dabei bleibt es dem Kunden zu jeder Zeit überlassen, ob er eine Kaufoption wahrnehmen will oder ob er die zwischenzeitlich gezahlte Miete des Erstinstruments zu 100 Prozent angerechnet haben will auf den Kauf eines höherwertigen Nachfolgemodells.

„Es gibt keine festen Fristen, innerhalb derer eine Entscheidung getroffen werden müsste“, betont Helga Kreul, „das Mietsystem ist völlig offen und flexibel.“ Bleibt das Kind beim einmal gewährten Instrument, kann es im Lauf der Zeit zum Beispiel die versilberte Einsteiger-Querflöte eintauschen gegen die Vollsilberkopfflöte und am Ende gegen die Vollrohrsilberflöte. „Viele geben ihr Instrument zurück sobald erste Reparaturen fällig werden – und mieten dann eben wieder ein neues, noch besseres Instrument“, so Helga Kreul. Das Instrumentarium des Mietsystems bei Kreul ist geeignet, einen kompletten Bläserklassensatz auszurüsten. So kann die ganze Klasse über zwei Jahre hinweg im Klassenverbund an Holz- und Blechblasinstrumenten unterrichtet werden, sodass im Endeffekt regelrechte Schulorchester entstehen.

Martin Müller




Präzision am Saxophon

Schwäbisches Tagblatt

01.10.2004 - übingen. Saxofourte – das ist Konventionen durchbrechender Präzisions-Sound. Das Saxofon-Quartett begeisterte am Samstagabend in der ausverkauften Kelter mit brillanter Technik und rhythmischem Gespür. Ein Erlebnis war die Interpretation der Badinerie aus Bachs h-moll-Suite: zunächst das Original in virtuosem Tempo, dann die Läufe leicht verswingt, schließlich verjazzt in immer freierer Gestaltung.

Das Quartett vereint klassische Literatur mit Jazz und Pop. In Tübingen spielten sie Stücke des spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo, des Argentinieres Luis Borda und von William Gregory, Filmmusik von Michael Nyman, Kompositionen des Tange-Spezialisten Astor Piazzolla, des Ägypters Mohammed Basha, des gebürtigen Südafrikaners Isak Roux und von Frank Zappa. Themen variierten durch die Stimmen, die Saxofone hielten facettenreiche Zwiegespräche, gaben filigrane Soli, geschliffene Phrasierungen und hingehauchte Schlussakkorde.

Ein Höhepunkt nach der Pause waren einige Nummern von Frank Zappa: rhythmisch-explosiv, dann wieder brav wie ein Gesangverein im Choral mit kruden Läufen, sih gegenseitig befeuernd, schwungvoll tutend und sonor näselnd. Barion-Saxofonist Ralf Reischer führte durchs Programm, er ist wie Thomas Sälzle (Sopran-), Dieter Kraus (Alto-) und Simon Hanrath (Tenor-Saxofon) ein exzellenter Solist, die Ensemble-Leistung bestimmen immense Spielfreude und klangliche Geschlossenheit. Ein weiteres Glanzlicht waren drei Tangos von Astor Piazzolla mit wunderschön getragenen Passagen, in denen das Quartett wieder orchestrale Qualitäten zeigte. Für den begeisterten Applaus dankten die Musiker mit drei Zugaben.